An einem stürmischen Februartag ist es besonders reizvoll, Pläne zu machen. Pläne für den Sommer, den Garten, das Leben im Draußen, im Grün. Aber eben auch Pläne für etwas, das nicht ganz so alltäglich ist: Pläne für ein Wikingerhaus.
Warum ein Wikingerhaus?
Ja, das ist eine gute Frage. Wäre eine Holzhütte nicht genug? Ein besserer Geräteschuppen oder ein Gartenhäuschen? Wo ist da der Unterschied?
Der Unterschied liegt darin, daß dieses Holzhaus mehr sein wird als ein Aufbewahrungsort für Rasenmäher und Harken. Mehr auch als eine Holzhütte, in der man mal sein wohlverdientes Mittagsschläfchen hält oder das Bier für den Grillabend aufbewahrt.
Dieses Haus wird der Ort sein, an dem man in eine andere Welt eintritt. In der es nach Holz und Rauch und getrockneten Kräutern riecht, in der es keinen Strom und keine Rockwool-Isolation gibt, keine Elektro-Kochplatte und keinen Ghettoblaster. Dieses Haus ist ein Projekt. Ein Versuch zu verstehen, wie unsere Vorfahren gelebt haben. Es dient dazu, sich in sich selbst zurückzuziehen, ohne die Ablenkung von Plastik oder Technik. Auf dem Lager sitzen und am Feuer kochen, Nadelbinden oder einfach quatschen, das wenige Licht ausnutzen, das durch das Fenster hereinkommt, und den Vögeln lauschen, die durch die Holzwände hereinsingen.
Ja und ganz nebenbei ist es sicher auch ein guter Ort, um das Bier für den Grillabend aufzubewahren...
Der Plan reift und einige grundlegende Dinge stehen schon fest: Der Ort, die Größe und innere Aufteilung, das Material und die ungefähren Kosten.
Als erstes wird das Fundament ausgehoben. Dann wird dieses mit Steinen gefüllt - vermutlich eine Aufgabe, die über Monate hinweg nach und nach bewältigt wird.
In zwei Jahren ist der Beginn des Baus geplant. Mal sehen, was daraus wird...

Kommentar schreiben
kasimir (Dienstag, 30 November 2021 08:15)
ich wollte mich informieren wie ein Wikinger haus von innen aus sieht
und wollte fragen ob ich hier Infos dazu bekomme ?